Tipps

Fragen und Antworten zum Weinbau

Welche Rebsorte ist die Richtige?

Wo bekomme ich geeignete Pflanzen?

Wie pflanzt man einen Rebstock?

Wie oft und wie viel muss ich gießen?

Braucht ein Weinstock Dünger?

Wie muss der Stamm entwickelt werden?

Wie soll ein Spalier aussehen?

Ihre Frage ist nicht dabei? Dann nutzen Sie unsere Kontaktseite. Wir freuen uns auf Ihr Interesse.

 

Entscheidung zur Rebsorte

Bevor Sie sich entscheiden im Garten oder am Haus einen Weinstock zu pflanzen, sollten Sie sich auf dem Weinberg in Grano umschauen, am besten zwischen dem 10. und 30.September. Dann können im Weinberg die reifen Beeren an den mehr als 40 Sorten gekostet werden. Neben der Winterfrosthärte sind Geschmack der Trauben, Pilzresistenz und kräftiger Wuchs wichtige Faktoren Ihrer Zufriedenheit.

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Bezug der Pflanzen

Der neue Eigner kann Ihnen die besten Rebschulen nennen und auch Pflanzreben bestellen, die Sie Anfang Mai in Grano abholen können.

Eine Pflanzanleitung bekommen Sie mit ausgehändigt.

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Pflanzung eines Rebstocks

Reben wachsen auf jedem Boden, wenn keine stauende Nässe entsteht. Je besser der Boden Feuchtigkeit halten kann und sich schnell erwärmt, desto besser ist er geeignet. Am besten sind nach Süden offenen Standorte mit vielen Sonnenstunden, die einen guten Schutz vor Winter- und Spätfrösten haben. Zu Wänden sollte der Abstand mindestens 30 cm, zu Zäunen mindestens 80 cm sein, damit alle späteren Arbeiten gut erledigt werden können.

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Gießen der Pflanzen

In den ersten 6 Wochen nach dem Pflanzen muss etwa alle 7 Tage jede Pflanze 10 Liter Wasser bekommen, damit die Wurzelbildung gut gelingt. Nur wenn extreme Niederschläge auch an der Pflanze wirksam werden können, kann auf das Gießen verzichtet werden. Im Folgejahr können die Pflanzen Trockenperioden von 3 Wochen noch recht gut vertragen.

Achtung: Stehen die Pflanzen nahe an einem Gebäude, können die Niederschläge nicht an die Wurzeln kommen und Sie müssen regelmäßig alle 7-10 Tage jeweils 10 - 20 Liter Wasser an jede Pflanze bringen.

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Düngung

Beim Pflanzen und im ersten Jahr sollten nur normaler humoser Boden ohne Mineraldünger oder Mist verwendet werden. In den Folgejahren kann vorsichtig in der Steigerung gedüngt werden. Dabei ist zu beachten, dass Mist nicht direkt an den Stamm kommt und Schimmelbildung vermieden wird. Am besten eignet sich zur Düngung Kompost, der im Spätherbst um die Veredelungsstelle über der Erde aufgeschüttet wird und damit Frostschäden mindert.

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Stammbildung

Damit der Stamm (die ersten 50- 70 cm) des Rebstocks gerade bleibt, müssen Sie bei der Pflanzung einen mindestens 100 cm aus dem Erdreich herausragenden Pflanzstock so einsetzen, dass der kommende Trieb alle 15 cm daran mit einer dehnbaren Schnur befestigt werden kann. Triebe, die nicht befestigt werden, wachsen viel langsamer oder stellen den Wuchs ein. Wählen Sie für den zukünftigen Stamm den kräftigsten, gerade nach oben wachsenden Trieb aus und entfernen Sie alle Nebentriebe, weil ansonsten ein Busch und kein Rebstock entsteht. Entfernen Sie auch ständig die an diesem Trieb entstehenden Geiztriebe aus den Blattachseln, damit er alle Kraft in den Wuchs steckt. Im ersten Jahr kann dieser Trieb bis zu 3 Meter lang werden. Damit er vom Wind und Regen nicht umgeknickt wird, sollten sie ihn, notfalls auch nach einer Seite befestigen. Trauben sollten in den ersten Jahren immer entfernt werden. Je nach Wuchs und Nährstoffbedingungen können ab dem dritten Standjahr schon bis zu 3- 5 Trauben bis zur Reife kommen, im vierten Jahr bis zu 12 und später noch mehr.

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Erziehung des Rebstocks

Die besten Erfolge sind möglich, wenn der Rebstock neben dem Pflanzstock auch ein Spalier erhält, an dem die Triebe in der gewünschten Form befestigt werden können. An Mauern ist es nötig im Abstand von mindestens 3, besser 10 cm, ein Gestell anzubringen. Senkrecht können Latten im Abstand von bis zu 2 Meter angebracht werden. Waagerecht können dann, etwa 70 cm über dem Boden beginnend alle 30 cm Drähte angebracht werden, an denen später die Triebe befestigt werden oder sich selbst anranken können. Diese Spaliere können bis zu 6 Meter hoch sein, an den man dann etwa in Abständen von 1,5 Meter übereinander "Etagen" des Rebstocks entstehen können. Im Garten oder vor Zäunen sollte man ein Spalier aus mindestens 1,65 Meter herausragenden Pfählen (alle 3- 5 Meter) bauen. An diesen Pfählen befestigen Sie, beginnend 65 cm über dem Boden, alle 30 cm einen Draht.

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Spalier

Zu Wänden sollte der Abstand mindestens 30 cm, zu Zäunen mindestens 80 cm sein, damit alle späteren Arbeiten gut erledigt werden können.
Der unterste Draht sollte ca. 80 cm über dem Boden verlaufen.

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